Fee träumt

„Fee, du hast geträumt.“
„Woher willst du das wissen? Schläfst du jetzt meinen Schlaf?“
„Natürlich nicht, aber du hast im Schlaf gemiaut, nein eher gejammert. Ich habe mir Sorgen gemacht, dass du leidest.“
„Nein, warum sollte ich im Schlaf jammern, wenn ich schlafe, schlafe ich, also lass mich.“
„Du musst was Schlechtes geträumt haben, es hörte sich jämmerlich an. Was hast du denn geträumt? Wurdest du verfolgt, hat dir jemand weh getan, war ein Hund hinter dir her?“
„Häxli, hör schon auf, ich will weiterschlafen.“
„Gut, dann schlaf schön.“

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„Fee, du hast schon wieder gejammert. Was ist los?“
„Du nervst mich gewaltig!“
„Siehst du, wusste ich‘s doch, dass du was hast! Willst du darüber reden?“
„Nein, ich will schlafen.“
„Also gut, aber reden würde helfen. Dann könntest du erleichtert weiterschlafen.“
 „Schlaf jetzt, Häxli.“
„Ok. Schlaf gut, Fee.“

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„Häxli, du schnarchst!“
„Was? Nein, das kann nicht sein, ich schnarche nie!“
„Gerade eben hast du aber geschnarcht.“
„Das sagst du nur, weil ich gesagt habe, dass du jammerst.“
„Nein, das stimmt nicht. Du hast geschnarcht und es hat so jämmerlich getönt, dass ich mir Sorgen machte, du könntest eine Halskrankheit haben, oder eine Spinne sitzt in deinem Rachen, oder

„Fee, lass gut sein, ok.? Lass uns jetzt schlafen.“
„Gerne! Schlaf gut Häxli.“
„Schlaf gut, Fee.“